Als sein unberechenbarer Bruder Mirko aus dem Knast entlassen wird, hat der junge Familienvater Kai ein Problem: Er sollte für ihn 10.000 Euro aufbewahren, hat das Geld aber ausgegeben und fürchtet sich nun zu Recht vor der Reaktion seines gewalttätigen Bruders...
Fangen wir mit den positiven Aspekten dieser Romanverfilmung an: Die Szenenübergänge des zeitlich verschachtelt erzählten Thriller-Dramas sind hier und da richtig gut gelungen. Der Ruhrpott-Slang klingt irgendwie ganz lustig. Und wenn man Louis Hofmann sieht, schießen wohlige Erinnerungen an "Dark" hervor, eine der besten deutschen Serien aller Zeiten. Joa, das war's dann auch. Der Rest dieser düsteren Bruderballade ist hingerotzter Zelluloid-Müll zum (hoffentlich) schnellen Vergessen. Das triste Duisburg-Setting präsentiert sich in ekelhaft heruntergekommenen Locations – da bröckelt der Putz von den Wänden und alles ist von hässlichen Graffiti übersäht. Die Darsteller*innen sind in einer Tour nur am rauchen, saufen oder nehmen andere Drogen. Einfach nur widerlich! Typisch deutsch wird mitunter so arg genuschelt dass man kaum etwas versteht und warum Ralf Richter als Off-Sprecher dabei ist, erschließt sich mir nach wie vor nicht. Der Protagonist verhält sich zudem immer wieder wie der größte Vollpfosten, Identifikationspotential gleich Null. Last but not least ergibt das Ende des Films, nachdem die Kamera völlig unpassend etwas arg lange auf einem zermatschten Kopf verweilt, absolut keinen Sinn. Fazit: Ein weiterer Sneak-Totalausfall.
Fangen wir mit den positiven Aspekten dieser Romanverfilmung an: Die Szenenübergänge des zeitlich verschachtelt erzählten Thriller-Dramas sind hier und da richtig gut gelungen. Der Ruhrpott-Slang klingt irgendwie ganz lustig. Und wenn man Louis Hofmann sieht, schießen wohlige Erinnerungen an "Dark" hervor, eine der besten deutschen Serien aller Zeiten. Joa, das war's dann auch. Der Rest dieser düsteren Bruderballade ist hingerotzter Zelluloid-Müll zum (hoffentlich) schnellen Vergessen. Das triste Duisburg-Setting präsentiert sich in ekelhaft heruntergekommenen Locations – da bröckelt der Putz von den Wänden und alles ist von hässlichen Graffiti übersäht. Die Darsteller*innen sind in einer Tour nur am rauchen, saufen oder nehmen andere Drogen. Einfach nur widerlich! Typisch deutsch wird mitunter so arg genuschelt dass man kaum etwas versteht und warum Ralf Richter als Off-Sprecher dabei ist, erschließt sich mir nach wie vor nicht. Der Protagonist verhält sich zudem immer wieder wie der größte Vollpfosten, Identifikationspotential gleich Null. Last but not least ergibt das Ende des Films, nachdem die Kamera völlig unpassend etwas arg lange auf einem zermatschten Kopf verweilt, absolut keinen Sinn. Fazit: Ein weiterer Sneak-Totalausfall.