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Animation / Action / Fantasy / Sci-Fi | | Regie | | James Cameron ... | | Buch | | Amanda Silver ... | | James Cameron ... | | Josh Friedman ... | | Rick Jaffa ... | | Darsteller | | Sam Worthington ... Jake Sully | | Zoe Saldaña ... Neytiri | | [noch 9 weitere Einträge] | | | | Agent |
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TheRinglord1892 |
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| Wertungen | | 24 |
| Durchschnitt | | |
| | Meine Wertung [Prognose] [Werten]
DVD-Erscheinungstermin: 12.06.2026
Start in den deutschen Kinos: 17.12.2025
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Zwischen dem ersten "Avatar" und seiner langersehnten Fortsetzung lagen satte dreizehn Jahre, auf "Fire and Ash" mussten wir hingegen nur drei warten. Technisch fällt der Fortschritt daher überschaubar aus und zeigt sich vor allem in einem nochmals gesteigerten Detailgrad. Visuell ist der Film natürlich erneut überwältigend: Die beeindruckende Optik ist ein absoluter Genuss und das unangefochtene Highlight des über drei Stunden ausufernden Abenteuers. Diesen Film muss man im Kino erleben – idealerweise in 3D und HFR! Auch die makellos inszenierte Action überzeugt durchgehend, getragen von exzellenter Kameraarbeit.
Inhaltich macht sich allerdings Ernüchterung breit. Die Reihe tritt spürbar auf der Stelle und wiederholt zu vieles aus den Vorgängern. Zwar sorgen allen voran die Sully-Kids für emotionale Momente, Antagonistin Varang bringt frischen Wind ins Geschehen und auch die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Quaritch und Spider bietet interessante Ansätze, doch der übergeordnete Plot wirkt zunehmend wie eine Pflichtübung. Vor allem das World-Building lässt Kreativität vermissen: Statt neuer Landschaften, Flora und Fauna – also eines klaren Fokus auf "Feuer und Asche" – sehen wir erschreckend wenig von der Heimat des Mangkwan-Clans. Im Prinzip handelt es sich um "The Way of Water 2.5", echte Wow-Momente und Abwechslung bleiben Mangelware.
Einige Entwicklungen wirken konstruiert und unnötig gestreckt, etwa Kiris Schwierigkeiten mit ihrer besonderen Verbindung zu Eywa. Jake wiederum hat mich massiv enttäuscht: Er verhält sich respektlos gegenüber dem Metkayina-Clan, erwägt ernsthaft, seinen Ziehsohn zu erstechen, und ist seinen Kindern ein so miserabler Vater, dass sein Sohn in einer drastischen Szene kurz davor steht, sich das Leben zu nehmen. Auch Varang bleibt letztlich hinter ihren Möglichkeiten zurück – trotz starker Einführung rücken sie und ihr Clan zugunsten von Quaritch und der RDA bald in den Hintergrund. Das wiederholte Entführungs- und Rettungsspiel wirkt zunehmend ermüdend, das wilde Zusammenwürfeln diverser kleiner Handlungsstränge stellenweise konfus. Zusätzlich empfand ich den esoterisch-religiösen Überbau mit seinen permanenten "Kalendersprüchen" als etwas anstrengend.
Trotz all dieser Kritikpunkte funktioniert "Avatar 3" insgesamt noch immer. Bei der Bewertung müssen deutliche erzählerische Mängel gegen wuchtige Action und herausragende visuelle Brillanz aufgerechnet werden – allerdings mit spürbarem Punktabzug gegenüber dem Vorgänger (8/10 Punkten). Mein Fazit: Solch spektakuläres Effektkino sieht man nicht oft, weshalb ein Kinobesuch dringend zu empfehlen ist! Die lange Laufzeit fällt abgesehen von kleinen Längen kaum negativ ins Gewicht – ganz im Gegensatz zu der wenig originellen Geschichte. Eine Schwäche der "Avatar"-Reihe, die sich leider immer deutlicher herauskristallisiert.