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Avatar: Fire and Ash (US 2025)

Avatar: Fire and Ash (DE 2025)


Genre      Animation / Action / Fantasy / Sci-Fi
Regie    James Cameron ... 
Buch    Amanda Silver ... 
James Cameron ... 
Josh Friedman ... 
Rick Jaffa ... 
Darsteller    Sam Worthington ... Jake Sully
Zoe Saldaña ... Neytiri
[noch 9 weitere Einträge]
 
Agent TheRinglord1892
 
Wertungen24
Durchschnitt
7.12 
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DVD-Erscheinungstermin:
12.06.2026

Start in den deutschen Kinos:
17.12.2025



3 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Tiuri7
02.08.2026 19:36 Uhr / Wertung: 6
Während Familie Sully noch mit dem Tod von Neteyam zu kämpfen hat, verbündet sich Colonel Quaritch, der nach wie vor hinter Jake her ist, mit Varang, Anführerin des kriegerischen Asche-Volks. Die RDA wiederum hat es vor allem auf Spider abgesehen, der als einziger Mensch die Fähigkeit erlangt, auf Pandora ohne Atemmaske zu überleben...

Zwischen dem ersten "Avatar" und seiner langersehnten Fortsetzung lagen satte dreizehn Jahre, auf "Fire and Ash" mussten wir hingegen nur drei warten. Technisch fällt der Fortschritt daher überschaubar aus und zeigt sich vor allem in einem nochmals gesteigerten Detailgrad. Visuell ist der Film natürlich erneut überwältigend: Die beeindruckende Optik ist ein absoluter Genuss und das unangefochtene Highlight des über drei Stunden ausufernden Abenteuers. Diesen Film muss man im Kino erleben – idealerweise in 3D und HFR! Auch die makellos inszenierte Action überzeugt durchgehend, getragen von exzellenter Kameraarbeit.

Inhaltich macht sich allerdings Ernüchterung breit. Die Reihe tritt spürbar auf der Stelle und wiederholt zu vieles aus den Vorgängern. Zwar sorgen allen voran die Sully-Kids für emotionale Momente, Antagonistin Varang bringt frischen Wind ins Geschehen und auch die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Quaritch und Spider bietet interessante Ansätze, doch der übergeordnete Plot wirkt zunehmend wie eine Pflichtübung. Vor allem das World-Building lässt Kreativität vermissen: Statt neuer Landschaften, Flora und Fauna – also eines klaren Fokus auf "Feuer und Asche" – sehen wir erschreckend wenig von der Heimat des Mangkwan-Clans. Im Prinzip handelt es sich um "The Way of Water 2.5", echte Wow-Momente und Abwechslung bleiben Mangelware.

Einige Entwicklungen wirken konstruiert und unnötig gestreckt, etwa Kiris Schwierigkeiten mit ihrer besonderen Verbindung zu Eywa. Jake wiederum hat mich massiv enttäuscht: Er verhält sich respektlos gegenüber dem Metkayina-Clan, erwägt ernsthaft, seinen Ziehsohn zu erstechen, und ist seinen Kindern ein so miserabler Vater, dass sein Sohn in einer drastischen Szene kurz davor steht, sich das Leben zu nehmen. Auch Varang bleibt letztlich hinter ihren Möglichkeiten zurück – trotz starker Einführung rücken sie und ihr Clan zugunsten von Quaritch und der RDA bald in den Hintergrund. Das wiederholte Entführungs- und Rettungsspiel wirkt zunehmend ermüdend, das wilde Zusammenwürfeln diverser kleiner Handlungsstränge stellenweise konfus. Zusätzlich empfand ich den esoterisch-religiösen Überbau mit seinen permanenten "Kalendersprüchen" als etwas anstrengend.

Trotz all dieser Kritikpunkte funktioniert "Avatar 3" insgesamt noch immer. Bei der Bewertung müssen deutliche erzählerische Mängel gegen wuchtige Action und herausragende visuelle Brillanz aufgerechnet werden – allerdings mit spürbarem Punktabzug gegenüber dem Vorgänger (8/10 Punkten). Mein Fazit: Solch spektakuläres Effektkino sieht man nicht oft, weshalb ein Kinobesuch dringend zu empfehlen ist! Die lange Laufzeit fällt abgesehen von kleinen Längen kaum negativ ins Gewicht – ganz im Gegensatz zu der wenig originellen Geschichte. Eine Schwäche der "Avatar"-Reihe, die sich leider immer deutlicher herauskristallisiert.
Colonel
08.01.2026 13:38 Uhr / Wertung: 6 - Letzte Änderung: 08.01.2026 um 13:38
Cameron liefert erneut eine bildgewaltige Schau, visuell nahezu makellos inszeniert. Die Welt von Pandora ist mit beeindruckender Akribie ausgestaltet; Kulissen, Kreaturen und Landschaften wirken wie das Resultat jahrelanger Konzeptarbeit.
Genau darin liegt aber auch das Problem: Beim dritten Ausflug nach Pandora reicht reines Staunen nicht mehr aus. Die Mischung aus Dauergefechten und familiären Konflikten fühlt sich eher wie ein hochpolierter Remix des Vorgängers an als wie eine neue Geschichte. Erzählerische Überraschungen bleiben rar, emotionale Wendepunkte vorhersehbar.

So entsteht ein Zwiespalt: Handwerklich spielt Avatar 3 in der Champions League, inhaltlich wirkt der Film wie eine Pflichtübung für Fans. Für alle anderen zieht sich die lange Laufzeit quälend in die Länge. Eine stärkere Auseinandersetzung mit der menschlichen Perspektive hätte vielleicht mehr Tiefe und Nähe zum Publikum gebracht.

Fazit: Optisch ist Avatar 3 ein Fest, doch Cameron gelingt es nicht, seine faszinierende Welt erzählerisch weiterzuentwickeln. Für mich ist damit der Reiz der Reihe erschöpft. Weitere Fortsetzungen in neuem Gewand brauche ich nicht.
mountie
07.01.2026 00:38 Uhr
Auch der dritte Avatar Teil lebt am meisten durch seine Optik!
Die fantastisch erdachten und umgesetzten CGI-Kreaturen waren, und sind auch bei diesem Teil, das große Highlight im Kinosaal. Genau hier sollte man diese Filme auch am ehesten genießen, denn die bombastisch gute Optik des Films, kommt hier einfach am besten zur Geltung.
Abgesehen davon machen sich deutliche Ermüdungserscheinungen breit. Die Geschichte des Kampfs der Navi gegen die menschlichen "Invasoren" dreht sich inzwischen leider doch sehr im Kreis. Abgesehen davon das, wie auch schon meine Kritik für Teil 2 erwähnte, man sich viel zu sehr in kleinen Nebengeschichten verstrickt, mit denen der Film deutlich langatmiger wirkt, und die die Lauflänge des Films auch unnötig in die Länge ziehen. Braucht man wirklich über 3 Stunden um seine Geschichte zu erzählen? Vor allem wenn diese Geschichte die falschen Schwerpunkte für mich gesetzt hat. Ich war viel mehr am neu eingeführten Asche-Volk interessiert, die eine schöne Third-Party-Dynamik mit einbringen hätte können. Doch leider verstrickt man sich viel lieber in unnötige Nebenschauplätze, die der Story leider keine interessanten, neuen Aspekte hinzufügen, nur um am Ende doch wieder im altbekannten Finale zu münden.
Avatar 3 ist immer noch unterhaltsames Science-Fiction-Kino mit einer offensichtlichen Indianer-Allegorie, der noch am meisten mit seiner fantastisch-tollen Optik begeistert. Doch langsam muß sich Herr Cameron mal ein paar neue Aspekte seines Epos ausdenken, damit auch die Geschichte selbst interessant bleibt. So verlieren die Zuschauer nämlich langsam aber sicher ihr Interesse an Fortsetzungen.... trotz brillanter Optik!

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